Kurz gesagt: Ein klickbarer Prototyp kostet ab etwa 1.900 €. Eine einfache erste App (MVP) liegt bei deutschen Agenturen meist bei 20.000 bis 50.000 €, mittlere Apps bei 50.000 bis 120.000 € und große Apps deutlich darüber. Dazu kommen jedes Jahr etwa 15 bis 20 Prozent für Wartung.
Preisspannen im Überblick
Die folgenden Spannen sind typische Marktpreise deutscher Agenturen im Jahr 2026. Freelancer und kleinere Anbieter liegen oft darunter.
| Art der App | Typische Kosten | Beispiel |
|---|---|---|
| Klickbarer Prototyp | ab ca. 1.900 € | Idee testen, Investoren überzeugen, Bauplan für die Entwicklung |
| Einfache App / MVP | 20.000 bis 50.000 € | Wenige Kernfunktionen, Login, einfache Datenbank |
| Mittlere App | 50.000 bis 120.000 € | Zahlungen, Schnittstellen, Benachrichtigungen, Adminbereich |
| Komplexe App | 120.000 bis 250.000 € | Marktplatz, Echtzeitfunktionen, viele Nutzerrollen |
Wovon der Preis abhängt
- Funktionen: Jede Funktion kostet Zeit. Login, Zahlungen, Chat oder Karten sind jeweils eigene Bausteine.
- Plattformen: Nur iPhone, nur Android oder beides. Mit moderner Technik wie React Native reicht oft eine Codebasis für beide.
- Design: Standardbausteine sind günstiger als ein komplett eigenes Design mit Animationen.
- Schnittstellen: Anbindung an Kassensysteme, Kalender, CRM oder Zahlungsanbieter.
- Backend: Wo werden Daten gespeichert, wer verwaltet Inhalte, wie viele Nutzer sind gleichzeitig aktiv?
Laufende Kosten nach dem Start
Viele unterschätzen, dass eine App nach dem Livegang weiter Geld kostet:
- Wartung und Updates: etwa 15 bis 20 Prozent der Entwicklungskosten pro Jahr. Apple und Google ändern regelmäßig ihre Systeme.
- Server und Dienste: je nach Nutzung von wenigen Euro bis zu einigen hundert Euro im Monat.
- App Stores: Apple verlangt 99 US-Dollar pro Jahr, Google einmalig 25 US-Dollar für das Entwicklerkonto.
Freelancer oder Agentur?
Freelancer in Deutschland liegen im Schnitt bei etwa 90 bis 105 € pro Stunde, Agenturen meist bei 100 bis 160 € pro Stunde. Eine Agentur bringt ein ganzes Team mit, dafür zahlen Sie auch Projektmanagement und Abstimmungen. Ein einzelner Entwickler ist oft schneller und günstiger, solange das Projekt nicht zu groß ist. Wichtig in beiden Fällen: ein Festpreis vor dem Start, damit die Kosten nicht davonlaufen.
So sparen Sie, ohne an der falschen Stelle zu sparen
- Mit einem Prototyp starten. Für einen Bruchteil der Kosten sehen Sie, ob die Idee funktioniert, und können sie mit echten Kunden testen.
- Klein anfangen. Nur die Funktionen in die erste Version, ohne die die App keinen Sinn ergibt. Alles andere kommt später.
- Eine Codebasis für beide Plattformen. Spart oft einen großen Teil der Entwicklungszeit.
- Festpreis vereinbaren. Mit klar beschriebenem Umfang wissen Sie vorher, was es kostet.
Was kostet es bei mir?
Ich bin Ken Mattes, App-Entwickler aus Frankfurt am Main. Ich arbeite mit modernen KI-Werkzeugen und komme dadurch schneller ans Ziel. Meine Einstiegsangebote zum Festpreis:
- Klickbarer App-Prototyp: ab 1.900 €, fertig in ca. 7 Tagen
- KI-Telefonassistent: ab 1.490 € plus ab 149 € im Monat
- Automatisierungs-Check: 390 €, bei Umsetzung angerechnet
- Website oder Landingpage: ab 1.290 €
Für die fertige App bekommen Sie nach dem Prototyp einen festen Preis. Im kostenlosen 20-Minuten-Ideen-Check sage ich Ihnen ehrlich, was Ihre Idee ungefähr kostet.
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache App?
Eine einfache App mit wenigen Funktionen kostet bei deutschen Agenturen meist zwischen 20.000 und 50.000 €. Ein klickbarer Prototyp, um die Idee vorher zu testen, ist schon ab etwa 1.900 € möglich.
Was kostet eine App im Monat?
Rechnen Sie mit etwa 15 bis 20 Prozent der Entwicklungskosten pro Jahr für Wartung und Updates. Dazu kommen Server und Dienste, je nach Nutzung von wenigen Euro bis zu einigen hundert Euro im Monat, sowie die Gebühren der App Stores.
Was verlangen App-Entwickler pro Stunde?
In Deutschland liegen Freelancer im Schnitt bei etwa 90 bis 105 € pro Stunde, Agenturen meist zwischen 100 und 160 € pro Stunde.
Wie kann ich bei der App-Entwicklung sparen?
Mit einem Prototyp starten, nur die wichtigsten Funktionen in die erste Version packen und eine Technik wählen, mit der eine Codebasis für iPhone und Android reicht.
Quellen für die Marktpreise: MVST, App-Entwicklung Kosten 2026 · appdevelz, Stundensätze App-Entwickler 2026. Alle Preise netto, Stand Oktober 2026.